17 März 2012 - 20:30

Am gestrigen Samstag sind mehr als hundert asiatische Friedensaktivisten aus verschiedenen Organisationen, die am Globalen Marsch nach al-Quds teilnehmen, in Teheran eingetroffen.

Sie wurden von Parlamentssprecher Ali Laridschani begrüßt, der bei dieser Gelegenheit die unverbrüchliche Unterstützung der Islamischen Republik für das palästinensische Volk hervorhob, selbst wenn die UNO dem Iran noch härtere Sanktionen auferlegen sollte. Außerdem kritisierte er die USA, die sich als selbst ernannte Hüter der Menschenrechte aufspielen, aber nichts unternehmen, um die Ermordung von Menschen in allen Teilen der Welt zu verhindern.   Die Friedensaktivisten werden auf ihrem Weg nach al-Quds mit tausenden anderen Teilnehmern an dieser Aktion zusammentreffen, um dort am 30. März  gemeinsam den 36. Jahrestag des palästinensischen Tag des Bodens zu begehen.Aus zahlreichen Ländern haben sich Freunde Palästinas auf den Weg nach al-Quds gemacht, insbesondere aus Jordanien, Ägypten, Syrien und Libanon. Unterwegs wollen sie in mehreren Hauptstädten vor den israelischen Botschaften und auf zentralen Plätzen Demonstrationen abhalten. Unter anderem sind Kundgebungen in Wien und Bern angekündigt. Namhafte Persönlichkeiten aus aller Welt, allen voran der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Bischof Desmond Tutu, unterstützen die Initiative.   Der "Tag des Bodens" ist dem Gedenken an sechs Palästinenser gewidmet, die am 30. März 1976 bei Demonstrationen gegen die Besetzung Palästinas durch israelische Soldaten getötet wurden. Darauf folgten mehrmonatige Massenproteste, die heute als erste Intifada bezeichnet werden.   Seit dieser Zeit hat das israelische Regime alles unternommen, um die Identität von al-Quds durch Errichtung illegaler Häuser für Israelis sowie durch Vertreibung der palästinensischen Bewohner und Zerstörung ihrer Wohnungen zu verändern.